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Die ausgeschriebene Stelle beinhaltet die Mitarbeit in zwei grossen Forschungsprojekten zum Thema "Self-Harm and New Media". Ein Teil der Arbeit erfolgt im Rahmen von PROTECT-SH, einem durch Horizon Europe geförderten Verbundprojekt mit Partnern in sieben Ländern. PROTECT-SH untersucht über vier Jahre in einer multizentrischen Längsschnittkohorte, wie die Nutzung sozialer Medien selbstverletzendes und suizidales Verhalten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fördert oder davor schützt. Darauf aufbauend wird eine digitale Intervention in zwei grossen randomisiert-kontrollierten Studien entwickelt und evaluiert. Das zweite Projekt, NASA, beinhaltet die Implementierung und wissenschaftliche Evaluation einer App zur Suizidprävention innerhalb der Klinik, ebenfalls im randomisiert-kontrollierten Design. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, an weiteren internen Projekten im Bereich Selbstverletzung und Suizidalität mitzuwirken sowie vorhandene Datensätze auszuwerten und zu publizieren. Die Stelle eignet sich für Kandidatinnen und Kandidaten in der frühen Postdoc-Phase, die ein grosses internationales Forschungsprojekt aktiv mitgestalten möchten.

Aufgaben

  • Du unterstützt die Koordination des multizentrischen Projekts PROTECT-SH vom Koordinationsstandort Bern aus.
  • Du konzipierst drei grosse randomisiert-kontrollierte Studien aktiv mit und übernimmst Aufgaben im Bereich Datenmanagement und Panelpflege.
  • Du beteiligst dich an Entwicklung und Evaluation digitaler Interventionen (z.B. Apps, EMA/EMI) zur Prävention von Selbstverletzung und Suizidalität.
  • Du wertest quantitative Daten aus, verfasst wissenschaftliche Publikationen und präsentierst Ergebnisse an nationalen und internationalen Kongressen.
  • Du betreust Doktorierende und Masterstudierende mit.

Anforderungen

  • Du verfügst über eine abgeschlossene Promotion in Psychologie oder einem verwandten Fach.
  • Du hast Erfahrung in der Planung und Durchführung klinischer Studien.
  • Du bringst fundierte Kenntnisse statistischer Verfahren und Erfahrungen mit deren Anwendung (z.B. mit R, Stata, Mplus) mit.
  • Erfahrung mit digitalen Erhebungs- oder Interventionsmethoden (z.B. EMA, App-basierte Interventionen, digitale Phänotypisierung) ist von Vorteil.
  • Du kommunizierst souverän mit internationalen Projektpartner*innen und die Arbeit mit jungen Menschen macht dir Freude.
  • Du hast gleichermassen Freude an eigenständigem Arbeiten und der Zusammenarbeit im Team.
  • Du hast sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse.

Unser Angebot

Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet, mit Option auf Verlängerung im Rahmen der Projektlaufzeit und auch darüber hinaus bei besonderer Eignung. Die Entlohnung erfolgt gemäss den Richtlinien der Universität Bern.

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Über uns
Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD) AG ist ein psychiatrisches Kompetenzzentrum im Kanton Bern, das die gesamte Versorgungskette von Früherkennung über ambulante, teilstationäre und stationäre Behandlung bis zur Rehabilitation und Reintegration von Menschen mit psychischen Erkrankungen anbietet. Als universitäre Institution umfasst das Leistungsangebot psychiatrische Grund- und Spezialversorgung für alle Altersgruppen sowie Aus-, Weiter- und Fortbildung, Lehre und Forschung.
Das Team

Wir arbeiten eng im Team zusammen und sind interdisziplinär und international vernetzt.

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